Webtexte: So optimieren Sie Ihren Text für das Web

Webtexte: So optimieren Sie Ihren Text für das Web
Texte im Web müssen viel leisten.

Tipps für Ihre digitalen Inhalte

10 Sekunden. Länger brauchen Nutzer laut Forschung nicht, um zu entscheiden, ob sie Ihre Inhalte lesen wollen oder nicht. Viel Zeit, um zu überzeugen, bleibt Ihnen also nicht. Und nicht nur das: Noch dazu sollte ein Webtext informieren, aktivieren, emotionalisieren – und das in der riesigen Informationsflut des World Wide Web. Ja, so ein Webtext ist wirklich sehr anspruchsvoll. Glücklicherweise gibt es ein paar einfache Tipps, mit denen Sie Ihre Texte webgerecht aufbereiten können.

Fun Fact: Ihre Nutzer lesen nicht

Die meisten Ihrer Nutzer werden Ihre Texte nicht lesen. Das klingt zunächst sehr deprimierend, bringt Ihnen aber wichtige Erkenntnisse für die richtige Aufbereitung Ihrer Webtexte. Im schnelllebigen Web lesen die Nutzer nämlich schlichtweg nicht. Wie eine Eye-Tracking Studie zeigt, scannen User eine Seite in F-Form von oben nach unten ab. Eine weitere Studie zeigt, dass acht von zehn Nutzern die Überschrift eines Textes lesen, doch nur zwei von zehn lesen auch den dazugehörigen Text.

Was bedeutet das nun für Ihren Webtext? Sie sollten eine aussagekräftige Überschrift formulieren, die neugierig macht und das Thema klar herausstellt. Fassen Sie die wichtigsten Informationen bereits im ersten Absatz zusammen und ergänzen Sie diese im weiteren Text.

Lassen Sie Ihre Leser nicht in der Textwüste verdursten

Eine Frau liest auf ihrem Laptop mit einer Kaffee-Tasse in der Hand.

Stellen Sie sich vor, Sie klicken auf einen Link zu einem spannenden Thema und landen auf einer Seite voller Text, der sich von links nach rechts über die gesamte Breite erstreckt. Egal wie originell oder interessant der Text verfasst ist – vermutlich würden Sie diesem Meer von Buchstaben keine weitere Beachtung schenken und nach einer anderen Website zum Thema suchen. Ein Webtext sollte also nicht nur gut geschrieben, sondern auch benutzerfreundlich und barrierefrei sein. 

Was bedeutet das für ihren Webtext? Geben Sie Ihrem Text auch optisch eine klare Struktur. Nutzen Sie eine gut lesbare Schriftart und heben Sie Überschriften klar vom Fließtext ab. Nutzen Sie den Ansatz des Snackable Content, indem Sie Ihren Text in kurze Abschnitte unterteilen und mit aussagekräftigen Zwischenüberschriften versehen. Verwenden Sie einen linksbündigen Flattersatz und halten Sie die Zeilenlänge eher kurz.

Drücken Sie sich möglichst einfach und aktiv aus. Zudem bietet es sich an, Sachverhalte anschaulich anhand von Beispielen zu erklären. Auch Bilder bieten sich an, um Ihre Webtexte aufzulockern und optisch ansprechender zu machen.

SEO: Auch der beste Text muss erst einmal gefunden werden

Wenn Sie Webtexte verfassen, müssen Sie nicht nur an Ihre Zielgruppe denken. Sie haben nämlich noch einen “Leser”: die Suchmaschine. Und die ist sogar ein ganz wichtiger Leser. Denn auch der beste Webtext hat keinen Sinn, wenn er nicht gelesen wird. Suchmaschinenoptimierung (kurz: SEO) ist deshalb auch bei Webtexten ein wichtiges Thema. Doch keine Sorge: Um den eigenen Webtext für Suchmaschinen zu optimieren, muss man nicht gleich ein SEO-Profi sein. 

Was bedeutet das für Ihren Webtext? Wenn Sie Ihren Inhalt benutzerfreundlich und barrierefreundlich gestalten, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Eine Website, die gerne und lange von Nutzern besucht und vielleicht sogar verlinkt wird, wird auch von der Suchmaschine positiv bewertet. Apropos Links: Verlinken Sie Ihre Webtexte sinnvoll – intern und extern – mit aussagekräftigen Linktexten. Überlegen Sie sich außerdem, auf welche Keywords (Schlüsselbegriffe) Sie Ihren Text optimieren könnten. Bei Keywords handelt es sich um potenzielle Suchbegriffe eines Nutzers, die zu Ihren Inhalten passen könnten. Stellen Sie eine Liste mit möglichen Keywords zusammen und verwenden Sie sie in ihren Überschriften und Fließexten.

Doch Vorsicht: Übertreiben Sie es nicht. Eine übertriebene und unverhältnismäßige Anzahl eines Keywords macht Ihren Webtext nicht nur unleserlich, sondern wird auch von Suchmaschinen abgestraft.  Verwenden Sie deshalb lieber Keyword-Variationen, wie Synonyme. 

Wenn Sie diese Tipps beachten, sind Sie dem Ziel eines guten Webtextes schon ein großes Stück näher gekommen.


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